Sonne, Sand, Salzwasser, Sonnencreme. Schlaf. Sport. Sixpack, zumindest fast. Oh – ich hätte nicht gedacht, dass ich in diesem Urlaub so fertig sein werde, denn eigentlich bin ich ja bei Sport eher tough. Dachte ich zumindest bisher.

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Aber 5 Tage lang Yoga morgens, Yoga abends und dazwischen Surfen im Schleudergang, weil man ist ja Anfänger – puh, das macht schon ganz schön müde. Herrlich müde. Endlich schlafe ich Nächte durch, endlich muss ich mich nur um mich kümmern, endlich schalte ich mein Hirn aus und falle tot ins Bett. Nach neun statt zu Hause gefühlten fünf Stunden Schlaf wache ich auf und dackele zusammen mit der entspanntesten Freundin der Welt, Lea, mit wackligen Knien zur Yoga-Session.

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Danach ein gesundes, organisches Frühstück, eincremen, Bus zum Strand. In den klammen Wetsuit hüpfen, besser gesagt reinwurschteln und Presswurst sein, Augen zu und durch. Surfbretter zu zweit zum Strand hieven, eine zweite Aufwärmung, diesmal mit den Surflehrern. Safety rules wiederholen, fünfmal auf dem Trockenen das Aufstehen üben und ab in die Wellen. Paddeln, Aufstehen, Fallen, Waschmaschine (Hände über Nacken und Kopf – ey man – wo ist mein Surfbrett? – Ah, das Ding, das an meinem Fuß reißt…). Wasser aus Nase und Augen schnäuzen und wischen und weiter geht’s.

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Gesundes Mittagessen am Strand, liebevoll in Einmachgläsern eingepackt von unserer guten Seele Leonor, die besser vegetarisch kocht als egal wer den ich kenne. Shuttle zurück, Seele am Pool baumeln lassen. Am besten in der Hängematte.

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Um 17 Uhr wieder Yoga. Strecken, halten, dehnen, Kopf stehen, entspannen. Gesundes Abendessen von Leonor, ein bisschen mit den Anderen quatschen, ein bisschen wie bei Big Brother – alle kennen sich. Über den Dächern von Cascais – die Aussicht atemberaubend, die Wolken ziehen in Rekordtempo über uns hinweg, der Wind bläst sie in Richtung Küste.

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Ein Glas Wein, noch ein Wein und um zehn ins Bett.
So läufts hier und man ist so entspannt und fertig zugleich, dass man das Gefühl hat, man ist im Urlaub. Oh – richtig – ist man auch 😉 Ich liebe es.

Sonnige Grüße aus dem Karma Surf Retreat in Portugal!