FRÜHLINGSFIT! So schafft ihr das mit links.

Katerina Gottesleben • March 06, 2015 • No Comments

Ja, ich bin dreißig und ich habe ein Kind bekommen. Und ja, ich kann noch immer als Unterwäschemodel arbeiten. Wollt ihr wissen warum? Ich erzähle euch mein Geheimnis.

Es ist ganz einfach und lässt sich mit vier Worten zusammenfassen. ICH HALTE KEINE DIÄTEN. Klingt unlogisch? Wieso? Ich erkläre euch mal, warum Diäten uns auf Dauer dicker machen als wir es vorher waren.

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  1. Wenn wir hungern, schaltet unser Körper in den Survival Modus. Er muss von etwas leben. Wir nehmen zwar ab, aber das nächste Mal wenn wir ihm wieder normale Nahrung geben, wird er Fettreserven speichern für den Fall, dass er mal wieder zu wenig zu Essen bekommt. Außerdem nehmen wir zuerst an Muskelmasse ab. Muskeln helfen aber (auch im normalen Alltag – nicht nur beim Sport), Fett zu verbrennen. Wir schalten dadurch also unseren Fettverbrennungsmechanismus ab.
  1. Der Körper hat eine Memory-Funktion. Er erinnert sich, dass wir ihn schlecht behandelt haben und ihm etwas fehlte. Er wird es uns nicht vergessen. Die Muckis sind erstmal weg.
  1. Kennt ihr diese Stars, die immer ab- und zunehmen? Jessica Simpson, Christina Aguilera oder als extremstes Beispiel ist hier wohl Christy Alley zu nennen. Sie haben zwar einen eisernen Willen und schaffen es immer wieder fast auf Size Zero, aber sie nehmen immer wieder zu. Warum? Schaut euch die Punkte weiter oben an!

Was tun? Lieber gesund essen und diesen Lebensstil beibehalten. Und das heißt nicht, dass man sich von Salatblättern ernähren soll. Findet eine Balance aus Kohlenhydraten, gesunden Fetten und Proteinen und vermeidet ständige Extrem-Schwankungen! 55/30/15 ist in etwa die Faustregel. Das heißt 55% der Kalorien stammen aus Kohlenhydraten, 30% aus Fetten und 15% aus Proteinen. Klar könnt ihr mal den Proteinanteil erhöhen und die anderen zwei etwas senken, aber bitte macht keine Nulldiäten mehr! Sünden sind (ab und zu) erlaubt, die dürfen euch nicht aus der Bahn werfen. Bleibt stabil. Aber: Wenn das schon wieder wie eine Diätanleitung klingt, dann beachtet diese Prozentangaben gar nicht, esst nach bestem Wissen und Gewissen und hört einfach auf, wenn ihr satt seid. Wer langsamer isst, wird schon nach weniger Essen satt, denn das Sättigungsgefühl setzt bei Schnellessern zu spät ein.

20061113112330_00001 Außerdem hilft es, wenn man sich bewegt. Es ist toll, wenn man an den Sportarten Spaß hat – also wählt je nach Gelegenheit und Spaßfaktor. Ich persönlich bin ein Mensch, der Abwechslung statt Routine braucht. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Wichtig ist, dass man es auf Dauer durchzieht. Und zweimal die Woche ist besser als nichts 😉 Und das schafft man auch irgendwie mit Kids. Und wenn´s ne halbe Stunde joggen ist, während jemand anders kurz aufpasst oder eben Pilates von der DVD, wenn die Kinder schlafen.

Der Frühling kommt. Und ihr schafft das! Aber sowas von! 😉

Beitragsbild: Ralph Geiling

Bikinibilder: Sunseeker Australia (fotografiert in Vietnam)

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