Es wird geschummelt, was das Zeug hält!

Katerina Gottesleben • February 20, 2015 • No Comments

Vielleicht wolltet ihr immer mal wissen, weshalb die Klamotten von Versandhauskatalogen bei den Models immer so gut sitzen, das Essen auf den Werbefotos so schmackhaft aussieht und die Kulisse einfach ein Traum ist.

Nun, es ist nicht immer alles Gold, was glänzt. Was ist, wenn ich euch verrate, dass das traumhafte Meer mit goldenem Sonnenglanz eigentlich eine kahle Fotostudio-Wand war, die Schlagsahne auf dem leckeren Cocktail in Wirklichkeit Rasierschaum ist und die Klamotten am Model eine Größe größer und mit Stecknadeln abgesteckt sind?

Die Kunst der Fotografierens besteht nun einmal nicht nur aus dem richtigen Licht und ein paarmal auf den Auslöser drücken. Habt ihr eine Ahnung, wie lange es dauert, die besagte traumhafte Kulisse in einem Großraumstudio aufzubauen? Dass dafür Wände tapeziert und Pflanzen auf Gerüsten drapiert werden, echter Rasen verlegt wird, die Models aufwendig geschminkt werden und das Licht auf Tages- und Nachtlicht umgebaut wird?

Dass am Set Foodstylisten herumlaufen, die Grillwürstchen besprühen und Äpfel lackieren, Aufbauer, die in schnellster Zeit die ganze Location abbauen und eine Neue aufbauen, Visagisten, die den blassen Models ein vorzeigbares Gesicht schminken und Stylisten, die die Klamotten bügeln und abstecken, damit sie wie maßgeschneidert sitzen?

Dass danach an den Fotos Retuscheure sitzen und die Hautunreinheiten weg machen und einen Hintergrund einbauen, der in einem anderen Land fotografiert wurde?

Da können für einen kleinen Flyer schon mal locker zehn Leute ackern. Nur für die Fotos. Also macht euch nichts daraus, wenn ihr auf euren Selfies nicht perfekt ausseht. Mit zehn Leuten am Start würdet ihr eventuell aussehen wie frisch gebotoxte Hollywoodstars! 😉

Foto: Daniel Baldus

Hair & Make-Up: Tanja Marjanovic

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