Die Muddis gehen surfen

Katerina Gottesleben • August 11, 2015 • No Comments

Ein bisschen habe ich aus unserem Yoga-Surf-Urlaub mit meiner Freundin Lea ja schon berichtet. Kinder abgeben und ab auf´s Brett! Nun habe ich ziemlich amüsante Bilder dazu bekommen, die ich euch nicht vorenthalten möchte (lachen ist gesund).

Foto de Miguel Dias Ferreira

Lea´s Abflug ist ziemlich elegant…

Es ist wirklich erstaunlich, wie jede von uns ihre eigene Art des Abflugs hat. Eigentlich soll man ja möglichst flach vom Brett fallen, aber nach einer ausgiebigen Analyse meiner Bilder komme ich mit Tränen in den Augen (vor Lachen) zu der Annahme, dass ich diesen Rat irgendwie nicht befolgt habe. Auch wenn ich es dachte.

Man muss sicher dazu sagen, dass diese Bilder in den ersten Surftagen unseres Lebens entstanden sind und gleich als modische Entschuldigung nachschieben, dass wir die Outfits von der Surfschule verpasst bekamen (grüner Wetsuit, pinkes T-Shirt – das ist ja schon die Härte, aber darauf kam´s nicht an ;-)).

Ich habe ja bereits von der bekannten Waschmaschine berichtet, in der man so richtig schön im Salzwasser durchgewaschen wird wenn´s einen hinhaut. Habe ich bereits erwähnt, dass, meine Nasennebenhöhlen gründlich ausgespült sind? Das habe ich später beim „herabschauenden Hund“ in der Yogastunde bemerkt, denn da lief noch immer Wasser aus meiner Nase. Aber ich muss sagen, jetzt ist alles tipptopp!

Foto de Miguel Dias Ferreira

Ich steige dagegen erst am Strand ab (ähem…)

Ach, es war ein Spaß! Auch wenn man beim Schleppen der Bretter am berühmten Surfer-Strand Guincho Praia fast weg geflogen ist, weil der Wind uns gerne mitgenommen hätte. Auch wenn wir einmal von unserem Surflehrer überschätzt wurden und bei Strömung hinausgeschwommen sind, um „grüne Wellen“ zu bekommen. Erst später haben wir kapiert, dass es wohl fast immer einen „Channel“ gibt, eine Art Straße ins Meer wo man gut rauspaddeln kann, weil die Wellen dort nicht brechen. Kommt man auf diese Straße aber, wenn man seine Welle zum Strand nehmen will, dann hat man (zumindest als Anfänger) ziemliches Pech. Die Arme sind nicht ans Paddeln gewöhnt und es kostet Kraft, von dieser „Straße“ wieder abzukommen.

„Paddle, paddle!“, schreit der Surflehrer, der abseits des Channels chillt und winkt mich zu sich heran. Ich peile überhaupt nicht, dass es besser wäre nach rechts zu paddeln, außerdem schmerzen meine Arme vom vergeblichen Wasserschaufeln, auch weil ich ins Meer hinein NICHT den bequemen Channel genommen habe, der mich rausgezogen hätte, sondern schön gegen das Weißwasser angepaddelt bin, fünf Meter hin, zehn Meter zurück, Wasser in Nase, Augen und Ohren and so on… „I can´t paddle anymore!“ Schreie ich verzweifelt und komme mir vor wie ein nasser Hund. Der Surflehrer bleibt stur und winkt. Das kann doch nicht wahr sein. Ich weiss nichts vom Channel, ich habe zu dem Zeitpunkt keine Ahnung, ich will nur noch zum Strand und mich hinlegen. Er rettet mich dann doch, ich bin nicht die Einzige, die er retten muss, seine Kollegin wird sich später entschuldigen, weil die Strömung für uns Anfänger zu heftig war. Naja, ist eine Erfahrung und am nächsten Tag latschen wir schon wieder ins Wasser, die einzigen Bekloppten, weil es so wahnsinnig windet.

„Ich bleib jetzt im Weißwasser“, sage ich grinsend und surfe brav meine zehn Meter ab, bevor der Wind mich ins Wasser bläst. Ich halte brav meine Hände über Gesicht und Nacken wenn ich auftauche, weil das Brett sonst wohin fliegen könnte. Ein schöner Abschluss, nach fünf Tagen brauche ich eine Pause. Es ist rough und macht trotzdem süchtig, wir sind aus der Puste und wollen in einer halben Stunde schon wieder „nochmaaaaaaaal“. Ein gelungener Mami-Abenteuerurlaub, wenn man die Kids mal an die Großeltern oder Männer abgibt.

Liebes Karma Surf Retreat – es war wirklich ein tolles Erlebnis mit Allem drum und dran! Wir sind erholt, muskulös, braun und entspannt. Und unsere Nebenhöhlen sind frei 😉 Danke!

Foto de Miguel Dias Ferreira

Bretter schleppen…

Foto de Miguel Dias Ferreira

Aufstehen üben…

Foto de Miguel Dias Ferreira

nochmal und nochmal…

Foto de Miguel Dias Ferreira

Wo kommt der Fuß hin?

Foto de Miguel Dias Ferreira

Aha!

Foto de Miguel Dias Ferreira

Unseren Surflehrer haut´s also auch mal hin… hahaha!

Foto de Miguel Dias Ferreira

Soll ich echt da rein gehen?

Foto de Miguel Dias Ferreira

Juhuuuu, Welle erwischt mich…

Foto de Miguel Dias Ferreira

einmal Kobra bitte…

Foto de Miguel Dias Ferreira

mein Fuß ist auch schon drauf…

Foto de Miguel Dias Ferreira

und ich falle nicht…

Foto de Miguel Dias Ferreira

oder doch?

Foto de Miguel Dias Ferreira

Und zu guter Letzt: die Waschmaschine

Fotos: Miguel Dias Ferreira

Location: Moana Surf School 

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