Baby Nummer zwei ist an Bord

Katerina Gottesleben • June 19, 2017 • No Comments

Zeit sich zu outen: Ich bin schwanger.

In der 13. Schwangerschaftswoche ist es beim zweiten Nachwuchs nicht mehr zu übersehen. Im Gegensatz zu Baby Nummer eins, in dessen Schwangerschaft ich bis zum fünften Monat noch Strumpfhosen geshootet habe oder auf Modenschauen in Größe 34/36 herumstakselte und es keiner sah, wölbt sich jetzt langsam aber sicher ein Bäuchlein unter meinem T-Shirt. Da sieht man mal, was die Bauchmuskeln beim ersten Mal mitgemacht haben müssen. Aber es ist schön. Ich will es sowieso nicht mehr verbergen. Die kritischen ersten zwölf Wochen sind Gott sei Dank passé.

Und diesmal ist es anders. Meine Gefühle fahren keine Achterbahn. Ich frage mich nicht “was wird sein?”, bei mir herrscht verschwommene Klarheit darüber. Ich weiß diesmal ganz genau, dass ich die ersten Monate zombieartig in der Gegend herumschlafwandeln werde, weil meine Nächte bald irgendwelchen Foltermethoden verdammt ähnlich sehen. Und es ist irgendwie nicht so schlimm, denn ich weiß, dass es irgendwann, viele Falten später, vorbei ist.

Dass man selbst die Trotzphase übersteht und aus dem gestandensten Terrorzwerg mit viel Liebe und Erziehung das tollste Kind der Welt wird. Ich freue mich dieses mal viel realer als in meiner ersten Schwangerschaft, auch wenn ich ganz genau weiss, was das für eine Arbeit wird, meine Figur wieder auf Bikininiveau zu trimmen. Ich weiß auch genau, diesmal gebe ich mir dafür mehr als 6 Wochen Zeit.

Verschwommen ist meine Klarheit nur in Nuancen, weil es natürlich sein kann (und die Hoffnung zuletzt schwindet), dass mein Baby Nummer zwei bald durchschläft (ausgleichende Gerechtigkeit), irgendwelche anderen Macken von uns erbt als Nummer eins oder einfach mal ganz anders wird.

Okay, ich gebe zu, doch ziemlich gespannt auf den kleinen Erdenbürger zu sein, der laut Berechnungen am 1.1. schlüpfen soll. Schon allein wegen des Jahres, das er/sie es sich aussucht. Aber Hauptsache gesund. Das Baby und auch ich.

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