Als Backpacker in Thailand – 1. Station: Koh Lanta

Katerina Gottesleben • November 04, 2015 • No Comments

Thailand ist ein Traum für jeden Backpacker. Auch für die, die normalerweise mit einem 20kg-Koffer (plus) verreisen. Das kann ich jetzt wirklich unterschreiben. Gut, ich hätte selbst nicht gedacht, dass ich jemals mehr als zwei Nächte mit einem 40l-Rucksack überleben könnte, aber mein letzter Urlaub hat mich eines besseren belehrt.IMG_6579

Die großen Vorteile einer Rucksackreise

  • Hast Du nur begrenzt Platz im Gepäck, packst Du keinen Blödsinn ein. Schminke und High-Heels können getrost zu Hause bleiben, stattdessen hast Du ein Paar Flip-Flops dabei und Turnschuhe an. Und am Ende stellt sich heraus, dass das Erholung pur ist. Für Füße UND Haut 😉 Äußerlichkeiten rücken in den Hintergrund. Wäsche waschen – kein Problem. Kann man über Nacht abgeben und teuer ist das auch nicht.
  • Du bist flexibel. Wenn Du Lust hast, irgendwo ein paar Nächte zu bleiben, dann machst Du das einfach und verlängerst immer nur um eine Nacht. Sobald Du Hummeln im Hintern hast, ziehst Du weiter, so wie es Dir gefällt.
  • Du lernst andere Leute kennen. Und die sind meistens auch noch cool und genauso flexibel. Es kann gut passieren, dass ihr euch irgendwann in euren Ländern besucht oder einfach gemeinsam weiter reist.
  • Du wirst mutig. Du isst das Essen von der Straße. Du beißt auch schon mal in einen frittierten Skorpion wenn es sein muss – unter Gruppenzwang. Und dann stellst Du auch noch fest, dass Du weiter lebst 😉
  • Du lernst auch Locals kennen, gerade wenn Du Low Budget machst. Du führst interessante Gespräche und erfährst viel mehr über das Land, als wenn Du im Fünf-Sterne-Resort am Strand brätst.IMG_6646

Ich hatte 8,5 kg Gepäck dabei. Am Ende sogar noch weniger, weil die Sonnencreme alle war ;-). In zehn Tagen habe ich einiges gesehen. Ich habe fünf verschiedene Locations besucht. Und ich habe mich entschieden, ein kleines Thailand-Special zu machen, damit ihr wisst, wo ihr hin fahren könnt. Ich fange mal mit Koh Lanta an.

Koh Lanta ist eine kleine Insel in der Provinz Krabi, unweit von den berühmten Phi Phi Islands (ihr wisst schon, „The Beach“ mit Leonardo Di Caprio wurde dort gedreht). Im Gegensatz von Koh Phi Phi trifft man in Koh Lanta eine sehr überschaubare Anzahl von Touristen an. Die meisten (von den paar)  sind einfach ruhebedürftig oder eben Backpacker. Nach einem Tag in Bangkok war das wie Balsam für die Nerven.

Seht selbst, was für ein Glück wir hatten: Video Koh LantaIMG_6589

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Wir sind 3 Nächte geblieben und nur weg gefahren, weil wir noch Anderes sehen wollten. Auf unserem Ausflug mit dem Kanu paddelten wir (nur zu viert plus Guide!) durch den Mangrovenwald und zur kleinen Fels- und Höhleninsel Talabeng. Mittagessen auf Bubu Island (einer völlig unbekannten Mini-Privatinsel mit Traumstrand, wo wir ganz alleine waren) und auf dem Rückweg bekamen wir Besuch von Äffchen, die unsere Obstreste aufgefuttert haben. Das wäre auch mit meinem Kind völlig unbedenklich und ziemlich cool gewesen (mit einer Weste – auch wenn es schwimmen kann). Viele gehen in Koh Lanta günstig tauchen.

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Kostenpunkt: 700 THB pro Nacht (weniger als 20€ für ein Bungalow mit Doppelbett – sichtbar auf dem Video). Der Ganztagsausflug kostete weniger als 40 € pro Person. Koh Lanta ist ab jetzt einer meiner Lieblingsplätze auf der Welt 🙂 Und auch mit wenig Budget absolut empfehlenswert!

Im nächsten Beitrag berichte ich über die Trauminsel Koh Phi Phi! Um es nicht zu verpassen, ladet euch gern meine Kostenlose modelmum-App herunter! 😉 Eure Katerina

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