5 Tipps: Abnehmen nach der Schwangerschaft

Katerina Gottesleben • February 18, 2015 • No Comments

Ich kenne die Panik, die sich beim Blick auf die Waage in einem breit macht, wenn man plötzlich innerhalb eines Monats mehrere Kilo zulegt. Klar – man ist schwanger. Aber heißt das wirklich, dass man fett werden muss? So manch Schwangere kommt sich genau aus diesem Grund nicht besonders sexy vor.  Inklusive mir. Aber es gibt auch noch ein Leben nach der Schwangerschaft. Und glaube mir – mit gutem Willen und ein paar Tipps wirst Du den Speck wieder los.

  1. In der Schwangerschaft: Essen, nicht fressen!

Der Kalorienbedarf steigt während der Schwangerschaft nur um etwa 15-25% an, man muss also absolut nicht für zwei essen. Klar wirst Du Gelüste entwickeln – versuch´s halt bei gesunden Nahrungsmitteln zu belassen. Mit Obst statt Schoki bist Du gut beraten, wenn Du Heißhunger auf Süßes hast. Dann läufst Du auch weniger Gefahr, Schwangerschaftsdiabetes zu entwickeln.

  1. Das Sporteln nicht aufgeben!

Wenn Du eine komplikationslose Schwangerschaft hast, geh weiter Deinen sportlichen Hobbies nach. Wenn Dein Körper gewohnt ist zu laufen, geh laufen. Du kannst auch ins Fitness Studio gehen, solange Du Deine Bauchmuskeln nicht trainierst. Das kannst Du Dir sowieso erst einmal sparen, die sind nach der Schwangerschaft erstmal nicht vorhanden. Hast Du vorher keinen Sport getrieben, geh ein paar Bahnen schwimmen oder melde Dich zum Schwangerschaftsyoga an. Selbiges kannst Du tun, wenn am Ende der Schwangerschaft das Joggen nicht mehr drin ist. Dann dauert es später nicht lange und Du hast Deine Kondition wieder. Außerdem solltest Du zweimal täglich Deinen Bauch einölen – gerne inklusive Zupfmassage, das dehnt die Haut schon mal vor und das Risiko für Schwangerschaftsstreifen sinkt.

  1. Stillen

Dass Muttermilch für Dein Kind das Beste ist, darüber müssen wir nicht debattieren. Das Stillen hat aber auch einen sehr netten Nebeneffekt: Du verbrauchst etwa 500 Kalorien mehr am Tag. Dein Kind ist quasi eine natürliche Fettabsaugmaschine. Praktisch, oder? Wichtig: Wer stillt, braucht viel Flüssigkeit. Ich habe bis zu sechs Liter Wasser am Tag (und Nacht) getrunken. Kein Witz! Ist auch gut für die Haut!

  1. Such Dir einen Freiwilligen, der zweimal die Woche auf Dein Baby aufpasst!

Zwischen zwei Stillvorgängen müsstest Du mindestens drei Stunden Zeit haben. Genau in dieser Zeit löst Du Dich gefälligst von Deinem Baby (sei keine Glucke) und gehst trainieren. Wenn Du schlechtes Gewissen hast, pump ein bisschen Milch ab (muuuuh) und alles ist safe. Beim Bauch musst Du anfangs aufpassen – da stärkst Du erst einmal Deine seitlichen Bauchmuskeln – das kann Dir die Hebamme zeigen. Dann erst kommen die Geraden an die Reihe. Du wirst sehen, die Zeit für Dich alleine tut Dir nach anfänglichen Nabelschnurverbindungsschwierigkeiten super gut! Sobald die sechs Wochen Schonfrist vorbei sind, tut auch wieder das Schwimmen Wunder!

  1. Den Rest macht der Stress!

Neeeein, ich will Dir keine Angst machen – aber im Ernst, ein Baby macht einen halt auch nachts wach und man rennt bei anfänglichen Koliken schon ein paar Kilometer mehr. Und zwar zu jeder Tageszeit UND zu Hause! Das wird dem Speck den Rest geben. Fazit: Entspann Dich, iss gesund und geh zum Sport, es wird schon. Und solltest Du trotz dieser Tipps viel mehr zunehmen als 15 Kilo, dann kann es auch sein, dass das meiste davon Wasser ist. In dem Fall lass Dich lieber auf eine Schwangerschaftsvergiftung durchchecken. Die hatte ich auch – ist unlustig. Je früher man sie bemerkt, desto besser. Ich hab´s überlebt, meinem Sohn geht es gut und ich stand sieben Wochen später schon wieder auf dem Catwalk. Kam übrigens direkt aus dem Schwimmbad in die Entbindungsstation. An dem Tag habe ich meine 1,5 Kilometer nicht ganz geschafft 🙂

Deine Katerina

Foto: www.farideh.de

Hair & Make-Up: Nadine Winkelmann

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